Türkei Aufenthalserlaubnis 2026: Sperrung fast aller geschlossenen Stadtteile aufgehoben

Juni 2026: Die Sperrung fast aller geschlossenen Stadtteile wurde aufgehoben

Die wichtigste Änderung betrifft die sogenannten „geschlossenen Nachbarschaften“ (die über 1.100 Stadtteile, in denen Ausländer zuvor wegen zu hoher Quoten überhaupt kein İkamet mehr beantragen durften).



Unerwartete Öffnung: Die Migrationsbehörde hat die meisten dieser landesweit gesperrten Bezirke im zentralen e-İkamet-System wieder freigeschaltet.
Was jetzt wieder möglich ist: Ausländer können nun auch in diesen ehemals blockierten Zonen wieder neue Anträge einreichen oder dorthin umziehen. Dies gilt insbesondere für Inhaber von Arbeitserlaubnissen (die zuvor oft systemseitig blockiert wurden) sowie für Immobilienkäufer, deren Objekte die gesetzlichen Kriterien erfüllen.
Die wenigen Ausnahmen: In Istanbul bleiben extrem überlastete Bezirke wie Fatih und Esenyurt weiterhin strikt für neue Anträge gesperrt.
Warum gab es diese plötzliche Änderung?
Die jahrelange, strikte Blockierung ganzer Stadtteile hatte zu massiven rechtlichen und wirtschaftlichen Problemen geführt. Investoren und legale Arbeitskräfte hingen in der bürokratischen Sackgasse fest, weil das Onlinesystem Anträge in diesen Zonen automatisch blockierte.
Mit der Freischaltung im Juni 2026 steuert die Regierung nun gegen, um den legalen Zuzug von finanzstarken Ausländern und Fachkräften wieder zu erleichtern.
Hinweis zur Einordnung: Da das System gerade erst angepasst wurde, kann es bei der Online-Beantragung teilweise noch zu technischen Verzögerungen oder fehlerhaften Anzeigen kommen.

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