Über mich


Mein Name ist Marina Bütün, ich komme ursprünglich aus Deutschland. Ich lebe seit vielen Jahren in der Türkei und das wirklich gerne. Diese Seite "Über mich" gibt es deshalb:Der Grund ist, dass ich wohl sehr polarisiere und mir ein Teil der deutschen Auswanderer nachsagt, dass ich sehr hart mit meinem Urteil über meine deutschen Landsleute umgehe und sie (angeblich) nicht mag. Doch wenn das so wäre, würde es meine Seiten hier gar nicht geben und ich würde nicht meine kostbare Freizeit dafür aufwenden.
Mein Mann und ich sind 2003 ausgewandert und haben bereits 2005 in einer Partnerschaft mit einem Einheimischen selbständig gearbeitet und betrieben seit Anfang 2006 eine eigene Bau-Firma in Ortaca und wir haben uns hier seitdem sozusagen häuslich eingerichtet, uns viel hart erarbeiten müssen. Auch dieser Umstand scheint bei manchen meiner Landsmänner oder Landsfrauen irgendwelche komischen Gefühle zu produzieren und - vor allem auch dieser Blog wird von manchen nur besucht, um irgendeinen Fehler zu finden, den ich mache. Meistens um ihre eigenen Fehler nicht sehen zu müssen. Das weiß ich, es stört mich aber nicht. Jeder muss mit dem leben, was er einmal gesagt oder getan hat - auch diese Menschen.

Alles was ich hier schreibe oder an Infos veröffentliche, ist auch nachprüfbar. Nicht zuletzt hat mir meine Ausbildung beim deutschen Staat vor vielen Jahren noch nachträglich einen Dienst erwiesen - ich recherchiere fundiert, kann Gesetzestexte nicht nur lesen, sondern auch verstehen und erfinde nichts dazu, wie manche es gerne hätten.

Ich bin als private Person mit dieser Google Homepage seit 2007 im Netz und erzähle hier meine persönlichen Erlebnisse mit einheimischen Türken, den Türken aus Deutschland – aber auch mit deutschen Landsmännern.

Inklusive meiner Vorgänger-Webseiten bin ich bereits seit 2002 im Internet vertreten, schon ein Jahr vor meiner kompletten Auswanderung. Ich schreibe, was ich sehe, erlebe, aber gebe auch viel gesetzliche Informationen, die Auswanderern helfen sollen. Nicht als Berater, denn das bin ich nicht, sondern als Betroffener, der hier seit Jahrzehnten lebt.

Meine Seite soll die Auswanderer nicht anlocken, sondern ihnen die nackte Wahrheit über ein Leben in der Türkei vermitteln, welches ich wunderschön finde, aber das muss ich nirgends beschreiben, sondern man muss die harte Realität kennen, bevor man diesen Schritt wagt.

Mir hat jemand in Facebook unterstellt, ich würde ja gar nicht in der "echten" Türkei leben, weil mein Wohnort in der Provinz Mugla liegt. Der Grund für solche Blödsinnigkeiten ist - man weiß überhaupt nicht, wo genau ich lebe und nicht wie. Das ist auch ein weiterer Grund für diesen Blog, der leider meistens gar nicht in meinen Facebook Posts angeklickt wird. Die meisten lesen eine Überschrift am Foto und das reicht zur "Beurteilung" des Themas, das nur ausführlich in diesem Blog steht.

Ich kenne die Türkei bereits seit Ende 1990, in dieser Zeit bin ich fast zwei Jahre gependelt, zwischen Deutschland und Istanbul und Kuşadası bei Izmir. Ich habe also einen völlig anderen Bezug zur Türkei und zum Leben in der Türkei als rein deutsche Auswanderer und ich lebe auch nicht wie ein normaler deutscher Auswanderer und ich lebe hier am Ort unter den türkischen Einheimischen. Unsere Stadt im Stadtkern ist nicht touristisch, lediglich zwei bekannte touristische Stadtteile, nach Sarigerme habe ich noch ganze 12 km und zum sehr bekannte Dalyan fast 20 km. Wenn ich Touristen sehen will, muss ich mit dem Auto dorthin, das ist jedoch für mich in all den Jahren völlig unwichtig gewesen. Wer auswandert in jungen Jahren hat denselben Alltag wie in Deutschland auch - aufstehen, frühstücken, arbeiten, Haushalt, Privatleben kommt oft sehr zu kurz, weil man als Selbständiger "ständig und selbst" arbeitet. Es gibt keine geregelten Arbeitszeiten, kein Wochenende. Wer als Rentner auswandert, weiß davon natürlich nicht viel.
Nachtrag im August 2026:

Warum gibt es diesen Blog schon seit ganz vielen Jahren?

Für mich sind grundlegende Informationen wichtig, die ich zu meiner Auswanderungszeit dringend gebraucht hätte, aber es gab noch nicht eine Seite, die etwas dazu beigetragen hat. Diese müssen nicht laut, schrill oder mit Musik hinterlegt sein – das lenkt nur vom Thema ab.

Das Internet steckte 2003 noch fast in den Kinderschuhen und es gab wenig Möglichkeiten, verlässliche Infos zu bekommen. Heute durch Facebook oder Instagram werden aber auch ganz viele falsche Infos herausgegeben, die niemand revidiert. Blogs wie meiner, sind kaum noch interessant. Hauptsache es ist ein Video, laut, bunt, auffällig.

Ich weiß aus eigener Erfahrung mit dem privat Profil und ein paar eigenen öffentlichen Seiten auf Facebook und Instagram, dass META  zwei Modelle der Zensur hat, die sich widersprechen. Du kannst sehr viel Unsinn verbreiten, solange er nicht gegen eine konkret durchgesetzte Plattformregel verstößt. Und wenn dieser Unsinn gleichzeitig enorme Aufmerksamkeit erzeugt, ist Aufmerksamkeit für die Plattform wirtschaftlich wertvoll.

Darin steckt ein struktureller Widerspruch. Meta sagt auf der einen Seite, sie wollen eine sichere und vertrauenswürdige Plattform.

Das Geschäftsmodell sagt auf der anderen Seite,sie brauchen möglichst viel Nutzung und möglichst viel Werbeumsatz.

Und diese beiden Ziele sind wohl nicht immer miteinander vereinbar.

Ich habe die Möglichkeit, die ich angeboten bekam zum Geld verdienen in FB nicht deshalb abgelehnt, weil ich keine Möglichkeit dazu hätte, sondern gerade weil  ich weiß, was der finanzielle Anreiz mit der Art von Information machen kann.

Es ist ein ziemlich grundsätzlicher Unterschied zwischen „Ich mache Social Media, um Geld zu verdienen“ und „Ich stelle Informationen zur Verfügung und lasse die Information wichtiger sein als die Reichweite“.

Und genau deshalb wirkt es für mich so grotesk, wenn Meta mich einerseits wegen eines einzelnen Satire-Spruchs einschränkt und mir andererseits ständig erklärt, mir E-Mails schickt, ich  könnte mit meinen Inhalten Geld verdienen.

Das sind für Meta zwei getrennte Schubladen – für mich gehören sie aber logisch zusammen.

Und das ist auch der Grund für meinen Blog - hier bleibt stehen, was gelesen werden soll, nicht reißerisch, sondern verständlich und ohne fremde Zensur und auch ohne die immer wiederkehrenden Kommentarer von Menschen, die nur herumtrollen und überhaupt kein Interesse an der Türkei haben.

Deswegen habe ich den Weg gewählt, der ehrlicher ist – ohne  auch noch den Druck zu haben, ständig irgendwelche reißerischen Posts zu machen, die nur Halbwahrheiten sind, sondern weiterhin meine Erfahrung einbringen, wann ich will, so oft ich kann, aber wenn ich eben nicht täglich posten will, dann lasse ich es. Was diejenigen, die “Monetarisieren” nicht können, wenn sie verdienen wollen und immer auf der Suche nach “reißerischen”

Themen sein müssen. Zum Glück ist meine Einstellung eine andere – brauche ich nicht, will ich auch nicht.

Auch die deutschen Medien wie VOX, Pro Sieben oder RTL haben mich durch meinen Blog zwischen 2007 und 2010 schon öfter kontaktiert, doch ich ziehe es vor, meine Infos selbst weiterzureichen und nicht über Medien, die ihre Szenen und Interviews immer so zusammenschneiden, um die Türkei politisch zweifelhaft da stehen zu lassen. Alles kommt verkürzt und verfälscht auf den deutschen Bildschirm, so wie das diese Sender zu gerne tun.

Ich schreibe ab und zu Gastbeiträge in der sehr serösen,deutschen Zeitung (NEX24)  zu Türkei-Themen. Weil ich weiß, wenn dort etwas von mir veröffentlicht wird, dass meine Worte so wiedergegeben werden und nichts verfälscht wird. Auch meine Buchvorstellungen findet man dort mit Interviews.

Meine Webseite ist eine rein private Angelegenheit, die ALLEN Auswanderern zur Verfügung steht, die irgendwohin in die Türkei auswandern wollen und Informationen im Internet suchen.

Aus Kostengründen bitte ich um Verständnis, dass ich den Bitten auf einen Anruf oder Briefpost nach Deutschland nicht entsprechen kann. Diese Seite und auch meine Informationen sollen weiterhin kostenlos bleiben.

Was bekommen Sie von mir nicht, was können Sie über dieses kostenlose Internetangebot hinaus nicht von mir erwarten?

Keine Telefonanrufe auf meine Kosten oder Post per Brief

Alles was sie suchen, finden Sie hier auf der Seite oder in meinen Türkei-Ratgebern


Keine Begleitung, Beratung oder Betreuung vor Ort

Ich regele keine Angelegenheiten für Sie vor Ort, hier gibt es türkische Profis für jede einzelne Gelegenheit, die das gegen Honorar für Sie übernehmen. Ich begleite Sie auch nicht persönlich in der Türkei, dafür gibt es für jede Angelegenheit Adressen, die ich gerne weitergebe.

Kein Geldverleih

Ich verleihe auch kein Geld an Auswanderer, wenn sie in Not geraten, hierfür hat jeder Auswanderer selbst im Notfall über Deutschland Sorge zu tragen, dass ihm Freunde oder Familie helfen. Auch das deutsche Konsulat hilft in diesem Falle nicht.


Mehr Info gibt es von mir hier

Mittlerweile habe ich mehrere Bücher geschrieben, die bei Amazon erhältlich sind und das aus gutem Grund - ich konnte die vielen E-Mails, die über diesen Blog kamen, nicht mehr in der Freizeit bewältigen und es waren fast immer die gleichen dringenden Fragen.

Das wichtigste Buch ist sozusagen die Erweiterung meines Blogs in vielen Jahren - denn alles hätte überhaupt keinen Platz - vor allem die trockene Materie über alle Behördengänge und Gesetze, die sowohl ein deutscher Auswanderer und der türkischstämmige Rückwanderer dringend wissen muss. Es ist im April 2021 erschienen, Updates erfolgten 2025 und 2026 und wurde in einem Artikel der Zeitung NEX24 vorgestellt - hier geht es zur Buchvorstellung --->

Mein erstes Buch (erschienen im November 2020 in Tagebuchform mit darauf folgenden weiteren 2 Teilen, erzählt heitere und spannende Geschichten aus meinem ersten Auswanderungsjahr. Zur Veröffentlichung meines Buches habe ich der von mir sehr geschätzten NEX24 -Redaktion ein Interview gegeben, welches hier über den Link zu finden ist: 




Noch eine kleine Anmerkung von mir:
Wer mich im Internet sucht, kann mich sofort über meinen Namen in Google finden, und wer ein wenig nachdenkt, wenn er irgendeine Sensationsmeldung hört, sollte sich überlegen, wieso ich dann im Netz unter meinem Namen schreibe und merkt auch schnell, wie sinnentleert das alles ist, vorausgesetzt, man kann logisch denken :D.